FEBRUAR 2020 – DIE FORMKURVE STEIGT

Statistik

Distanz378,6 km
Zeit29h 6min
Höhenmeter2660 m
Läufe31
Ruhetage5

Heute ist Montag, der Februar ist vorbei und ich sitze mit einer Tasse Kaffee auf dem Sofa, während meine Tochter ihren Mittagsschlaf genießt. Das ist die ruhigste Zeit des Tages und die beste Gelegenheit in Ruhe über die vergangenen Wochen nachzudenken.

Auf meine neue Bestzeit über 10 Kilometer am Monatsanfang in Jügesheim folgte ein zweiwöchiger Ausdauerblock. Ein paar Tage dieser Übergangszeit verbrachten wir in den Niederlanden.

Gibt es hier Strava-Segmente?

Und wie lassen Sie sich in den Trainingsplan integrieren? Eine Frage, die ich mir regelmäßig im Urlaub stelle. Glücklicherweise gab es einige Segmente. Und so musste ich nur den Tempodauerlauf (15km @4’00/km) über die entsprechenden Streckenabschnitte legen, um mir neue „Kronen“ zu sichern. Das hat Spaß gemacht!

Noch schöner war das gemeinsame Auslaufen mit meinen drei Damen nach diesem harten Tempotraining.

Zum Start der Halbmarathonvorbereitung hat mir Markus einen Formtest vorgeschlagen. Die Aufgabe war einfach und gleichzeitig sehr schwer: eine Meile, einen Kilometer und 400 Meter schnellstmöglich zu rennen. Für die Meile stoppte meine Uhr 5:11 Minuten, für den Kilometer 3:09 Minuten – neue Bestzeiten für beide Distanzen. Die 400 Meter rannte ich zwar auch noch schnell, aber für einen Rekord auf dieser Strecke reichte meine Kraft nicht aus.

Die besten Läufe

Natürliche denke ich hier an die beiden sehr guten Wettkämpfe in diesem Monat (Jügesheim und Rheingau-Stadion Cross). Auch der erste Halbmarathon mit meiner Tochter hat – trotz des schlechten Wetters – unglaublich viel Spaß gemacht.

Mein Monatshighlight ist aber der gesteigerte Tempowechsellauf vom 14.02.2020:

EL – 16km TWL (1km/1km) – AL

Ich liebe Tempowechselläufe – und dieser hatte es in sich. Oft tendiere ich dazu, Tempotrainings zu schnell zu starten. Dieser unkontrollierte Ehrgeiz führt immer zu einem Kraftverlust am Ende. Deshalb war die Vorgabe hier ganz klar: Kontrolliert starten und zum Ende hin steigern. Mit 4‘05/3‘50 ging es los, nach der Hälfte erhöhte ich das Tempo auf 3‘57/3‘45 und für den letzte Tempowechsel stoppte die Uhr 3‘53/3‘27. Negativer Split!

Das faszinierende an dieser Trainingsform ist, dass sich der langsamere Tempoabschnitt wie eine Erholungspause anfühlt, obwohl er vergleichsweise schnell gelaufen wird.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden. So kann es gerne weitergehen!